Turnverein Uckerath e.V. 1966
 
Turnverein Uckerath e.V. 1966
 

Satzung

§ 1 Name und Sitz des Vereins

Der Verein führt den Namen „Turnverein Uckerath e.V. 1966“.

Er hat seinen Sitz in Uckerath und ist in das Vereinsregister beim Amtsgericht Siegburg unter VR 211 eingetragen.

Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

§ 2 Zweck

Der Zweck des Vereins ist die Förderung des Sports, der Jugend, der Erziehung und des öffentlichen Gesundheitswesens.

Der Satzungszweck wird verwirklicht durch :

1) Entsprechende Organisation eines geordneten Sport-, Spiel-, Übungs- , und Kursbetriebes, einschließlich des Freizeit- und Breitensports.
2) Aus-/Weiterbildung und Einsatz von sachgemäß ausgebildeten Übungsleiter.

§ 3 Gemeinnützigkeit

Er verfolgt im Rahmen seiner Tätigkeiten gemäß §2 ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung.

Der Verein ist selbstlos tätig und verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke. Alle Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden.

Der Verein ist parteipolitisch und religiös neutral.

Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus den Mitteln des Vereins. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismä­ßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

Den Vorstandsmitgliedern kann eine pauschale Aufwandsentschädigung im Rahmen des Ehrenamtsfreibetrages nach §3 Nr. 26a EStG bis zur jeweils gesetzlich festgelegten Höhe gewährt werden; hierüber entscheidet der Vorstand mehrheitlich.

Ausscheidende Mitglieder haben gegen den Verein keine Ansprüche auf Zahlung des Wertes eines Anteils am Vereinsvermögen.

§ 4 Mitgliedschaft

1) Die Mitgliedschaft wird durch Aufnahme erworben. Es ist ein schriftlicher Aufnahmeantrag an den Verein zu richten. Die Aufnahme in den Verein ist davon abhängig, dass sich das Mitglied für die Dauer der Mitgliedschaft, am Lastschriftverfahren teilzunehmen.

2) Der Aufnahmeantrag eines beschränkt Geschäftsfähigen oder Geschäftsunfähigen ist vom dem/den gesetzlichen Vertreter (n) zu stellen. Die gesetzlichen Vertreter der minderjährigen Vereinsmitgliedern verpflichten sich mit dem Aufnahmeantrag für die Beitragsschulden ihrer Kinder aufzukommen.

3) Über die Aufnahme entscheidet der Vorstand. Das Mitglied erhält eine schriftliche Aufnahmebestätigung. Mit der Aufnahme erkennt das Mitglied die Vereinssatzung und die Ordnungen in der jeweils gültigen Fassung.

§ 5 Arten der Mitgliedschaft

Der Verein besteht aus:

Aktiven Mitgliedern
Passiven Mitgliedern
Ehrenmitgliedern und Ehrenvorsitzenden

1) Aktive Mitglieder sind Mitglieder, die den festgesetzten Mitgliedsbeitrag leisten und sämtliche Angebote des Vereins nutzen können.

2) Passive Mitglieder ( inaktive Mitglieder, Fördermitglieder ) zahlen einen verminderten Beitrag und dürfen die Vereinsangebote nur eingeschränkt nutzen.

3) Mitglieder oder Vorsitzende. Die sich um den Verein besonders verdient gemacht haben, können zu Ehrenmitgliedern bzw. Ehrenvorsitzenden ernannt werden.
Das Vorschlagsrecht hierzu liegt beim Vorstand.
Über die Ernennung zum Ehrenmitglieder / Ehrenvorsitzenden beschließt die Mitgliederversammlung.

§ 6 Beendigung der Mitgliedschaft

Die Mitgliedschaft endet

- durch Austritt aus dem Verein (Kündigung);
- durch Ausschluss aus dem Verein;
- durch den Tod.

Der freiwillige Austritt (Kündigung) ist schriftlich zu erklären und beim Vorstand einzureichen. Der Austritt ist nur zum 30. Juni oder zum 31. Dezember, unter Einhaltung einer vierwöchigen Kündigungsfrist, möglich.

Bei Vorliegen eines schwerwiegenden Grundes kann der Vorstand den Ausschluss beschließen. Als schwerwiegende Gründe sind anzusehen:

- eine schwere Schädigung der Belange oder des Ansehens des Vereins
- wenn das Mitglied trotz mehrmaliger Mahnung mit der Zahlung des Mitgliedsbeitrags im Rückstand ist
- ein grober Verstoß gegen die Zwecke des Vereins oder gegen die Vereinskameradschaft

Vor der Entscheidung ist dem Mitglied ausreichend Gelegenheit zur Rechtfertigung zu geben. Gegen die Entscheidung des Vorstandes ist eine Berufung an den Schlichtungsausschuss möglich. Dieser entscheidet endgültig. Bis zu dessen Entscheidung bleibt es bei dem Beschluss des Vorstandes.

§ 7 Beiträge

Die Mitglieder zahlen Aufnahmegebühren und Mitgliedsbeiträge. Zusätzlich können Umlagen, Kursgebühren, abteilungsspezifische Beiträge erhoben werden.

Ferner ist der Verein berechtigt Rücklastschriftgebühren in Rechnung zu stellen.

Rückständige Beiträge und Gebühren können nach vorangegangenen Mahnverfahren auf dem Rechtswege eingetrieben werden. Dadurch entstehende Kosten sind zusätzlich zu zahlen.

Die Beiträge und Gebühren werden zu Beginn eines jeden Halbjahres im Voraus eingezogen.

Über die Höhe und Fälligkeit der Mitgliedsbeiträge entscheidet die Mitgliederversammlung. Über die Höhe und Fälligkeit aller anderen Beiträge und Gebühren entscheidet der erweiterte Vorstand.

Über Ausnahmen zu diesen Regelungen entscheidet der geschäftsführende Vorstand.

§ 8 Vereinsorgane

Die Organe des Vereins setzen sich wie folgt zusammen:

- die Mitgliederversammlung
- der geschäftsführende Vorstand
- der erweiterte Vorstand

§ 9 Die Mitgliederversammlung

Einmal im Jahr, möglichst im 1. Vierteljahr, findet die Mitgliederversammlung statt. Die Einladungen hierzu haben zwei Wochen vorher durch Presse und durch schriftliche Benachrichtigung der Mitglieder zu erfolgen. Mit der Einladung ist die Tagesordnung bekannt zugeben. Besprechungspunkte der Tagesordnung sind z.B. Bericht des Vorstandes und der Kassenprüfer, Entlastung des Vorstandes, Genehmigung des Haushaltsvoranschlages. Alle zwei Jahre ist außerdem Be­sprechungspunkt der Tagesordnung: Neuwahl des Vorstandes, zweier Kassenprüfer und der Mitglieder des Schlich­tungsausschusses.

Der Vereinsvorsitzende oder einer seiner Stellvertreter leitet die Versammlung. Über die Versammlung ist eine Nieder­schrift anzufertigen, die vom Versammlungsleiter und vom Schriftführer zu unterzeichnen ist. Gefasste Beschlüsse sind wörtlich in das Protokoll aufzunehmen. Zur Beschlussfassung ist die Mehrheit der erschienenen stimmberechtigten Mit­glieder erforderlich, es sei denn, dass diese Versammlung etwas anderes bestimmt.

Stimmberechtigt sind alle Mitglieder die 16 Lebensjahre alt sind und ein gesetzlicher Vertreter für die Minderjährigen ab dem 7. Lebensjahr.

In besonderen Fällen, bei Vorliegen eines wichtigen Grundes, kann durch den Vereinsvorstand eine außerordentliche Mitgliederversammlung einberufen werden. Auf schriftlichen Antrag von einem Viertel der stimmberechtigten Vereinsmit­glieder hat der Vorstand eine solche Versammlung einberufenen. Die Mitglieder sind hierzu spätestens eine Woche vor­her schriftlich bei Angabe der Tagesordnung einzuladen. Im Übrigen gilt das zu § 8 Gesagte hier entsprechend.

§ 10 Der Vorstand

Der Vorstand besteht aus dem geschäftsführenden Vorstand und dem erweiterten Vorstand.

§ 11 Der geschäftsführende Vorstand

Dem geschäftsführenden Vorstand gehören an:

- der 1 Vorsitzende
- der 2. Vorsitzende
- der Oberturnwart
- der Geschäftsführer
- der Kassenwart
- der Pressewart

Im Falle des Ausscheidens eines Vorstandsmitgliedes erfolgt die Bestellung eines Vertreters durch den Vorstand.

Vorstand im Sinne des § 26 BGB ist der Vereinsvorsitzende oder der 2. Vorsitzende. Deren Wahl hat solange Gültig­keit, bis die Vorgenannten freiwillig zurücktreten oder eine Mitgliederversammlung eine Neuwahl vornimmt.

Der geschäftsführende Vorstand fasst seine Beschlüsse mit Stimmenmehrheit. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Vereinsvorsitzenden.

§ 12 Der erweiterte Vorstand

Der erweiterte Vorstand wahrt die fachlichen Belange des Vereins. Dem erweiterten Vorstand gehören an:

der geschäftsführende Vorstand
die Warte für:
Kinder und Jugend
Geräte
Judo
Volleyball
Schwimmen
Warte für weitere Sportzweige und Sondergebiete, soweit dies der Vorstand beschließt.

§ 13 Schlichtungsausschuss

Der Schlichtungsausschuss setzt sich aus 5 Mitgliedern zusammen, die von der Mitgliederversammlung zu wählen sind.

Der Schlichtungsausschuss wählt seinen Vorsitzenden aus seinen eigenen Reihen. Er ist beschlussfähig, wenn mindes­tens 3 Mitglieder anwesend sind. Die Beschlüsse werden mit Stimmenmehrheit gefasst.

Zu den Aufgaben des Schlichtungsausschusses gehören:

Schlichtung von Streitigkeiten
Durchführung von Ehrenverfahren

§ 14 Satzungsänderung

Eine Satzungsänderung des Vereins kann nur in einer Mitgliederversammlung beschlossen werden. Voraussetzung ist, dass drei Viertel der erschienenen stimmberechtigten Mitglieder zustimmen.

§ 15 Auflösung des Vereins

Die Auflösung des Vereins, die Fusion mit einem anderen Verein, bzw. der Übergang in einen aufnehmenden Verein kann nur in einer zu diesem Zweck einberufenen Mitgliederversammlung beschlossen werden.

Voraussetzung ist, dass drei Viertel der erschienenen stimmberechtigten Mitglieder zustimmen.

Sofern die Mitgliederversammlung nichts anderes beschließt, sind 2 Mitglieder des geschäftsführenden Vorstands gemeinsam vertretungsberechtigte Liquidatoren.

Im Falle einer Fusion des Turnverein Uckerath e.V. 1966 mit einem anderen Verein, fällt das Vermögen nach Vereinsauflösung an den neu entstehenden Fusionsverein bzw. den aufnehmenden Verein, der es ausschließlich und unmittelbar für gemeinnützige Zwecke zu verwenden hat. Der neu gebildete Verein muss gemeinnützig tätig sein.

Bei Auflösung des Vereins, oder bei Wegfall der Steuerbegünstigten Zweck, fällt das nach Beendigung der Liquidation vorhandene Vereinsvermögen an die Stadt Hennef – Sieg, die es ausschließlich und unmittelbar für gemeinnützige, sportliche Zwecke zu verwenden hat.

§ 16 Gültig­keit dieser Satzung

Diese Satzung wurde durch die Mitgliederversammlung am : 07.03.2012 beschlossen.

Die vorstehende Satzung wurde durch das Amtsgericht im Vereinsregister am 25.05.2012 eingetragen.

Alle bisherigen Satzungen treten zu diesem Zeitpunkt außer Kraft.

Hennef – Uckerath , den 01.06.2012